Konferenzen | Wydział Filologiczny

„Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg“ – Grenzüberschreitungen bei Barbara Frischmuth - Konferenz

Im Juli 2016 feiert Barbara Frischmuth ihren 75. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltete die Universität Danzig in Kooperation mit dem Herder-Zentrum unter dem Titel „Im Liegen ist der Horizont immer so weit weg“ – Grenzüberschreitungen bei Barbara Frischmuth ein internationales Symposium, das sich mit dem Werk der österreichischen Schriftstellerin auseinandersetzte. Im Fokus des vom 19.5. bis 21.5. stattfindenden Symposiums stand dabei die Frage nach den Grenzüberschreitungen, die sich bei Frischmuth in mehrerlei Hinsicht stellt, sei es im Bezug auf Fragen von Interkulturalität und Interreligiosität, traditionellen Grenzziehungen im Hinblick auf Geschlecht, ethnische oder kulturelle Zugehörigkeit. Auch als Übersetzerin aus dem Ungarischen und dem Türkischen überschreitet Frischmuth textuelle wie räumliche Grenzen und auch ihr Werk selbst kann aufgrund seiner Vielfalt und Vielgestaltigkeit nicht eingegrenzt werden.

Das von Peter Clar konzipierte und organisierte Symposium war daher konsequenterweise grenzüberschreitend nicht nur in dem Sinn, dass GermanistInnen aus verschiedenen Ländern (Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn) daran teilnahmen. Neben den wissenschaftlichen Beiträgen gab es zum einen literarische Antworten auf Barbara Frischmuths Texte, als auch Lesungen, allen voran von Barbara Frischmuth selbst.

Den Auftakt der Tagung machte eine Lesung von Barbara Frischmuth im Herder-Zentrum in der Innenstadt Danzigs. Diese wurde von Anna Babka nicht nur eingeleitet, sondern auch theoretisch begleitet, bevor ein Gespräch unter Einbeziehung des Publikums geführt wurde. Dieses war recht zahlreich, neben den knapp über zehn KonferenzteilnehmerInnen waren über 40 Personen zur Lesung gekommen, darunter viele junge StudentInnen.

Am Freitag den 20.5. fand an der Universität Danzig die eigentliche Tagung statt. Neben acht Vorträgen gab es drei literarische Antworten der jungen österreichischen AutorInnen Peter Clar, Markus Köhle und Mieze Medusa. Die Vorträge befassten sich trotz des gemeinsamen Themas mit sehr unterschiedlichen Aspekten des Werkes der AutorIn. Während Joana Drynda über die Verbindung der Räume mit dem Innenleben der ProtagonistInnen in Frischmuths Woher wir kommen sprach, stellte Stefan Krammer denselben Roman in einen größeren Kontext, um zu hinterfragen, inwieweit das Genre des Generationen-/Familienromans durch den Text unterlaufen würde. Dabei wurde auch die Frage nach der Bedeutung der Abwesenheit „männlicher“ Stimmen gestellt. Der weiblichen Stimme hingegen spürte Andrea Horváth nach, bevor Monika Wójcik-Bednarz untersuchte, wie die Integration zweier Migrantenfamilien in Frischmuths Der Sommer, in dem Anna verschwunden war dargestellt wird – ein höchst aktuelles Thema. Den Versuch größere Zusammenhänge herzustellen wagten Joanna Ławnikowska-Koper, die vorzeichnete, welches Potential eine ausführliche kulturanthropologische Untersuchung des Werks Frischmuths böte – ein Unterfangen, welches freilich nur angedeutet werden konnte. Christian Schenkermayr wiederum beschäftigte sich mit der wissenschaftlichen Rezeption von Frischmuths Texten und zeigte auf, vor welche Probleme viele der wissenschaftlichen Arbeiten ob der hohen Theoretisierung der Texte Frischmuths gestellt sind. Ganz andere Wege schlugen die beiden abschließenden Vorträge ein, während Isabel Kranz die „Gartenbücher“ von Frischmuth in eine Traditionslinie mit anderen Gartenbüchern stellte, untersuchte Silvana Cimenti die Bedeutung der Metamorphosen in den Texten der österreichischen Schriftstellerin.

Zum Abschluss der Konferenz am 21.5. gaben Markus Köhle und Mieze Medusa, die zwei wohl bekanntesten österreichischen PoetryslammerInnen, im Rahmen eines ‚Slambattles‘ ihre eigene Literatur zum Besten. Auch dazu waren zahlreiche ZuhörerInnen gekommen, rund 40 Personen ließen sich den Abschluss des Symposiums nicht entgehen.

Die Ziele des Symposiums wurden, so lässt sich resümieren, allesamt erreicht. Zum einen wurde die bekannte österreichische Autorin dem polnischen Publikum nähergebracht – vor allem der Donnerstag trug dazu bei –, zum anderen hatten mit Mieze Medusa und Markus Köhle auch zwei jüngere österreichische AutorInnen die Möglichkeit, ihre Literatur vor einem großen, vorwiegend polnischen Publikum zu präsentieren. Wissenschaftlich gesehen lässt sich sagen, dass alle acht Vorträge auf einem durchgehend hohen Niveau waren und auch die Diskussionen im Anschluss waren ausführlich und sicherlich für alle Beteiligten ein Gewinn. Dies aber auch das angebotene Rahmenprogramm (gemeinsame Abendessen, gemeinsame Stadtführung am Samstagvormittag) hat sicherlich zu einer engeren Verknüpfung der verschiedenen Frischmuth-ForscherInnen geführt.

Mit dem Symposium ist aber nur ein Teil der Arbeit abgeschlossen. Nicht nur werden die wissenschaftlichen Beiträge gemeinsam mit den literarischen Antworten veröffentlicht werden, das geplante Buch wird auch Beiträge anderer prominenter AutorInnen enthalten (u.a. Peter Handke, Olga Flor, Bodo Hell, Peter Rosei uvm.) wie auch anderer wichtiger LiteraturwissenschaftlerInnen (Christa Gürtler, Klaus Kastberger etc.). Das Geburtstagsbuch wird im Dezember 2016 erscheinen und Barbara Frischmuth in einem feierlichen Akt überreicht werden.

Zum Abschluss bleibt, sich bei den Sponsoren zu bedanken. Neben den Veranstaltern, der Universität Danzig und dem Herder-Zentrum, haben auch diese zum Gelingen beigetragen, neben dem Österreichische Kulturforum Warschau, war das die Kulturabteilung der Stadt Wien und die Herder-Stiftung.

 

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Internationale interdisziplinäre Konferenz "Gedächtnistopographien im Grenzraum", Gdańsk 15-17.05.2015, ein Bericht

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Von 15. bis 17.05.2015 fand die internationale interdisziplinäre Konferenz Topografie pamięci pogranicza. Nadrenia i Pomorze jako trilateralne regiony kulturowe / Gedächtnistopographien im Grenzraum. Pommern und Rheinland als trilaterale Kulturräume statt. Die Konferenz wurde von der Arbeitsstelle zur Erforschung von Narrativen in Grenzräumen am Institut für Germanistik an der Universität Gdansk (Dr. Miłosława Borzyszkowska-Szewczyk und Dr. Eliza Szymańska) und vom Institut „Moderne im Rheinland” an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Prof. Gertrude Cepl-Kaufmann und Dr. Jasmin Grande) organisiert, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kaschubei und dem Nordkaschubischen Museum in Bytów (Bütow).

Das oberste Ziel der Konferenz war eine interdisziplinäre und vergleichende Reflexion über Grenzraumgebiete, die aufgrund der nationalen Spannungen auf eine spezifische Art und Weise kulturell geprägt wurden und bis heute kulturelle Berührungszonen bilden. Eines der Merkmale, die diese Regionen auszeichnen ist die im kollektiven Gedächtnis eingeprägte Erfahrung der Gefahren und Konflikte, sowie (aus der heutigen Sicht) die Perspektive der Nachbarschaft. In Grenzraumgebieten überlappen sich individuelle und kollektive Stereotypen der Raumwahrnehmung auf eine besondere Art, wobei die in dem kollektiven Gedächtnis funktionierenden Bilder nicht selten in Konkurrenz zueinander stehen. Ihr Inhalt hängt vom Kontext und von der Art der Kontextualisierung ab, und ergibt sich zugleich aus dem Diskurs, der in und zwischen verschiedenen Gruppen  funktioniert.

Die Konferenz war eine Etappe des Forschungsprojekts, das von der Arbeitsstelle zur Erforschung von Narrativen in Grenzräumen in Zusammenarbeit mit dem Institut „Moderne im Rheinland” an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf entstanden ist. Am Treffen nahmen Forscher aus Österreich, Belgien, Tschechien, Luxemburg, Lettland, Deutschland und Polen teil. Die Forscher repräsentierten unterschiedliche (Sub)Disziplinen der Geisteswissenschaften, d.h.: Philologie (Amerikanistik, Germanistik und Polonistik), Geschichte, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Politologie, Soziologie und Theaterwissenschaft.

Die Tagung eröffneten: Prof. Dr. habil. Andrzej Ceynowa, der Dekan der Philologischen Fakultät, der die Grenzen der Wahrnehmung der besprochenen Themen um die Perspektive eines Amerikanisten erweiterte; Prof. Danuta Olszewska, die Leiterin des Instituts für Germanistik und im Namen von Mitorganisatoren der Konferenz Prof. Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann sowie Dr. Miłosława Borzyszkowska-Szewczyk.

Die Eröffnungsvorträge wurden von: Prof. Anna Wolff-Poweska (Szkoła Wyższa Psychologii Społecznej, Wydział Zamiejscowy w Poznaniu; zum Thema: Poznań jako polsko-niemiecka przestrzeń pamięci / Posen als ein deutsch-polnischer Erinnerungsraum) und Prof. Dr. Cepl-Kaufmann (Institut „Moderne im Rheinland”, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf; zum Thema: Rheinland – Berlin – Paris. Erinnerte Landschaften als trilaterales Muster / Nadrenia – Berlin – Paryż. Wspominane krajobrazy jako wzorzec trójstronny) gehalten. Die Vorträge wurden simultan gedolmetscht. Weitere Referate von diesem Tag betrafen die Entwicklung des kollektiven Gedächtnisses in unterschiedlichen Grenzräumen Europas, d.h. tschechisch-sächsisch, Nordrhein, Lettgallen und Pommern.

Am Samstag begaben sich die Teilnehmer auf eine wissenschaftliche Reise ins Bütower Land; der Titel der Reise lautete Gebrochenes Gedächtnis – Erinnerungsnarrative nach 1945 im Bütower Raum / Pęknięta pamięć – narracje powojenne z bytowskiego pogranicza. Die Gruppe wurde vom Prof. Cezary Obracht-Prondzynski (Institut für Soziologie, Philosophie und Journalistik UG) geführt. Am Nachmittag wurde die Tagung im Schloss in Bütow, dem Sitz des Westkaschubischen Museums (Muzeum Zachodniokaszubskie) fortgesetzt. Die Vorträge betrafen die Museums-Landschaft von beiden Regionen und das Thema der Verbrechen von Nazi-Psychiatern, das bis heute als Tabu im pommerschen kollektiven Gedächtnis bezeichnet wird.

Am Sonntag, den 17. Mai, wurden im Campus Referate aus drei weiteren Themenkreisen gehalten. Am Morgen sprach man von theoretischen Reflexionen, d.h. der Methodologie von trilateralen Forschungen der Kulturräume in der kulturellen und literaturwissenschaftlichen Auffassung. Der „Danziger Themenkreis“ umfasste die Referate über das Schaffen der Danziger Autoren, d.h. Paweł Huelle und Franciszek Fenikowski und ausgewählte Bühnenadaptationen, darunter von Stefan Chwins Werken. Im dritten Themenkreis befanden sich die Referate, die sich auf die Erforschung des Grenzraumcharakters der Erfahrungen beziehen und sich in unterschiedlichen Texten manifestieren, von Sagen, über Dichtung bis hin zur Phantastik. Das Referat, das diesen Teil geschlossen hat, betraf die Narrationen, die außerhalb des dominierenden dreiseitigen polnisch-deutsch-kaschubischen Gedächtnisdiskurses in Pommern stehen – der Tradition von litauischen Tataren. Die anschließende Diskussion enthielt zahlreiche ordnende und inspirierende Reflexionen sowie konkrete Vorschläge für die Fortsetzung des Projekts.

Alle Konferenzteile hatten einen offenen Charakter und haben eine große Gruppe versammelt, nicht nur von Dozenten und Studierenden der UG; die Teilnehmergruppe wurde also deutlich vergrößert. Die Tagung fand in der deutschen, englischen und polnischen Sprache statt; auch als Skype-Konferenz im Falle von Referenten, die persönlich in Gdańsk und Bytów nicht sein konnten. Die Fortführung des Projekts ist vorausgesehen. Der Tagungsband soll in der Reihe Düsseldorfer Schriften zur Literatur und Kulturwissenschaft des Verlags Klartext erscheinen.

Das interdisziplinäre Organisationskomitee wurde von Studierenden unterstützt: Karolina Wirkus (Kulturwissenschaft), M.A. Ewelina Rogala (Absolventin der Germanistik), Tomasz Piątkowski (Deutschlandstudien, Absolvent der Polonistik (Bachelor)), Ewelina Markiewicz (Kulturwissenschaft, Absolventin der Musikakademie), Kamil Muszyński (Angewandte Linguistik) und Helena Awdej (Germanistik). Fotografiert haben: Dr. Maciej Dajnowski, Kamil Muszyński, M.A. Ewelina Rogala und Prof. Mieczysław Ronkowski (Technische Universität Danzig und Institut für Kaschubei).

Die Tagung fand dank der Unterstützung vieler Personen und Institutionen statt. Die Konferenz wurde von dem Prorektor für Bildung, vom Dekan der Philologischen Fakultät, von der Leitung  des Instituts für Germanistik, von der Herder-Stiftung und vom deutschen Bundesministerium, dem Beauftragten für Kultur und Medien finanziell unterstützt. Mediale Schirmherrschaft hat das Mors-Radio übernommen. Den Platz und die Audiogeräte hat die Historische Fakultät zur Verfügung gestellt. Die Werbematerialien über Gdansk und seine Region hat Fundacja Parasol aus Bytow und das Marschallamt der Woiwodschaft Pommern geliefert.

Mehr: http://www.narracjepogranicza.eu/index.php?gmedia=zmK9k&t=g

PROGRAMM
ABSTRACTS

Fotos von der Konferenz

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Data publikacji: ndz., 26.06.2016 r., 19:52

Internationale wissenschaftliche Konferenz „Philosophie und Religion versus Literatur und Kunst - Programm / Międzynarodowa konferencja "Filozofia i religia versus Literatura i sztuka" - program

Internationale wissenschaftliche Konferenz „Philosophie und Religion versus Literatur und Kunst / Międzynarodowa konferencja "Filozofia i religia versus Literatura i sztuka"

 

Miejsce:

Biblioteka Główna UG, Gdańsk, ul. Wita Stwosza 53,

Data i czas wydarzenia:

piątek, 9 października 2015, 9:30, sobota, 10 października 2015 roku, 10:00-13:30.

Organizator:

Wydział Filologiczny UG, Instytut Filologii Germańskiej, Uniwersytet Gdański

 

 

Gdańsk, 9.10.-10.10.2015

Miejce obrad/ Tagungsort: Biblioteka Uniwersytecka/ Universitätsbibliothek, ul. Wita Stwosza 53, Raum 030

 

 

Program konferencji

Konferenzprogramm

 

Freitag, 9.10.2015

Eröffnung der Konferenz

9.30-10.00. Univ.-Prof. Dr. habil. Andrzej Ceynowa – Dekan der Philologischen Fakultät, Prof. Dr. habil. Mirosław Ossowski – Leiter des Lehrstuhls für Deutsche Literatur und Kultur.

10.00-10.20 B.A. Mike Rottmann (Jena): Funktion und Wandel des Religionsbegriffs um 1800

10.20-10.40 Dr. des. Björn Freter (Berlin): Andauernde Feier des Heiligen. Über Goethes panhierarchische Religiosität

10.40-11.00 Prof. Dr. habil. Karol Sauerland (Warszawa): Antike als Alternative zum Christentum

11.00-11.15 Diskussion

Kaffeepause 11.15-11.45

11.45-12.05 Dr. Monika Tokarzewska (Toruń): Kosmologische Metaphern und Gottesvorstellungen bei Johann Gottfried Fichte und Jean Paul

12.05-12.25 Dr. habil. Agnieszka Haas (Gdańsk): Zur Unmöglichkeit eine neue Gottesvorstellung zu schaffen. Die Dichtung von Christoph A. Tiedge im Dialog mit Philosophie und Literatur

12.25-12.45 Univ.-Prof. Dr. habil. Beate Sommerfeld (Poznań): Ästhetische und philosophische Transgressionen bei expressionistischen Doppelbegabungen am Beispiel Ludwig Meidners.

12.45-13.00 Diskussion

13.00-14.00 Mittagspause

14.00-14.20 Dr. Agnieszka Sowa (Kraków): Schmerz und Leid in Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi nach den Betrachtungen der gottseligen A.K. Emmerich (1833) von Clemens Brentano.

14.20-14.40 Univ.-Prof. Dr. habil. Marzena Górecka (Lublin): Silja Walters poetische Spiritualität

14.40-15.00 Dr. Monika Mańczyk-Krygiel (Wrocław): „Ist es ein Gott der Rache, ist es ein Gott der Liebe?“ Überlegungen zur Prosa deutschsprachiger Schriftstellerinnen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts

15.00-15.15 Diskussion

Ab 18.00 feierliches Abendessen

 

Samstag, 10.10.2015

 

10.00-10.20 Dr. Adam Szeluga (Gdańsk): Paradox und Zufall als zentrale Konstruktionskategorien in den Werken Heinrich von Kleists

10.20-10.40 M.A. I-Tsun Wan (Bochum): „Meine eigene Religion“ Kunstreligion von und bei Kleist

10.40-11.00 Dr. Andriej Kotin (Zielona Góra): Die vertauschten Geschwister Christenheit und Heidentum in Friedrich de la Motte Fouqués Undine

11.00-11.15 Diskussion

11.15-11.45 Kaffeepause

11.45-12.05 Univ.-Prof. Dr. habil. Sławomir Leśniak (Gdańsk): Dürer und das technische Bild

12.05-12.25 Dr. László V. Szabó (Veszprém/Stuttgart): Religion, Philosophie und Dichtung bei Rudolf Pannwitz

12.25-12.45 Univ.-Prof. Dr. habil. Aleksandra Chylewska-Tölle (Słubice): Zur Rolle der deutschsprachigen Priester-Dichter in den Kontroversen um den „literarischen Modernismus” am Übergang vom 19. zum 20. Jahrhundert

12.45-13.05 Dr. Andrzej Pilipowicz (Olsztyn): Die Poetik der Dogmen. Traumland von Georg Trakl

13.05-13.20 Diskussion und Zusammenfassung der Konferenz

13.30 Mittagessen

15.00-16.30 Stadtrundgang

 

Ab 16.30 Abreise der Konferenzteilnehmer

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Data publikacji: czw., 08.10.2015 r., 19:58

Internationale wissenschaftliche Konferenz "Philosophie und Religion versus Literatur und Kunst" – Bericht

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Am 9. und 10. Oktober 2015 fand in der Hauptbibliothek der UG die internationale wissenschaftliche Konferenz "Philosophie und Religion versus Literatur und Kunst" statt. Die Konferenz wurde vom Institut der Germanistik und unter dem Ehrenpatronat der Polnischen Kant-Gesellschaft organisiert. Die deutschsprachige Konferenz wurde vom Dekan der Philologischen Fakultät Univ.-Prof. Dr. habil. Andrzej Ceynowa und dem stellvertretenden Institutsleiter für Wissenschaft o. Prof. Dr. habil. Mirosław Ossowski eröffnet. An der Veranstaltung nahmen Gäste von zahlreichen akademischen Einrichtungen in Polen und Deutschland teil. In ihren Referaten haben die Konferenzteilnehmer unterschiedliche Methoden der Analyse und Interpretation von Literatur und bildenden Künsten präsentiert, und zwar im Hinblick auf die Anwesenheit der mit Religion und Kunst verbundenen Themen und Motive.
Organisatoren: Dr. habil. Agnieszka Haas, Dr. Dariusz Pakalski.

BILDER

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Data publikacji: śr., 22.06.2016 r., 17:59

Międzynarodowa konferencja naukowa - Internationale Konferenz "Der deutsche Essay und Essayismus von der Romantik bis zur Postmoderne"

Internationale Konferenz

Der deutsche Essay und Essayismus

von der Romantik bis zur Postmoderne

(Gdańsk, 27-29 Juni, 2014.)

 

  • Balasundaram Subramanian (Mandi, Indien)

Rudolf Kassners "Der blinde Schütze" als Paradigma moderner Essayistik.

  • Peter Clar (Wien)

Gesetzte Gattungen - Elfriede Jelineks "Essayismus".

  • Anne Schülke (Düsseldorf)

„ich tue nichts als brocken hinwerfen oder tritte austeilen. ich ordne nichts. Elfriede

Jelineks „Die endlose Unschuldigkeit“ zwischen Gedankenexperiment und kultureller Arbeit.

  • Kamilla Najdek (Warschau)

 „Karl Kraus“ von W. Benjamin – zum Problem des Essays als einer philosophischen Form.

  • Karol Sauerland (Warschau)

Was ist kein Essay?

  • Maria Magdalena Bachmann (Innsbruck)

Wissenschaft? Literatur? „Alles verschlingende Unform“? Der Essay aus feldtheoretischer Perspektive.

  • Tomasz Ososińki (Warschau)

Zwischen Tagebuch und Essay Anmerkungen zu R. M. Rilkes „Aufsatz über Puppen“.

  • Joanna Firaza (Łódź)

Das Unbehagen am historischen Erbe: Ingeborg Bachmanns essayistische Schriften der 60er Jahre.

  • Matthias Schmidt (Wien)

Das Ich als essayistische Figuration. Methodologische Reflexionen in Siegfried Kracauers Spätwerk „History“.

  • Sarah Scheibenberger (Leipzig)

Die Idee und Aufgabe des Essayistischen in Walter Benjamins „Erkenntniskritischer Vorrede“.

  • Petra Buchta (Katowice)

Erika Mann. Essays um die Literatur und Politik.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Data publikacji: wt., 01.07.2014 r., 22:50

ESEJ I ESEIZM NIEMIECKOJĘZYCZNY 27-29 czerwca 2014 r. / ESSAY UND DER DEUTSCHSPRACHIGE ESSAYISMUS 27-29.06.2014

 
 
Katedra Literatury i Kultury Niemieckiej
na Wydziale Filologicznym Uniwersytetu Gdańskiego
zaprasza na międzynarodową konferencję naukową
 

ESEJ I ESEIZM NIEMIECKOJĘZYCZNY OD ROMANTYZMU

DO (POST-) MODERNIZMU

 
w dniach 27-29 czerwca 2014 r.

 

INFORMATION ÜBER DIE KONFERENZ IN DER DEUTSCHEN SPRACHE

 

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Data publikacji: pon., 04.11.2013 r., 0:00

Translation im Spannungsfeld der "cultural turns"

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Translacja pośród zwrotów kulturowych /

Translation im Spannungsfeld der cultural turns /

Translation Among Cultural Turns

 

Am 13. und 14. Oktober 2011 fand am IfG die Konferenz Translation im Spannungsfeld der cultural turns statt. Das Thema der Konferenz knüpfte an den Diskurs an, der in den gegenwärtigen Geisteswissenschaften die Philologie mit der Kulturwissenschaft gleichsetzt und die Bedeutung des sog. cultural turn betont, der in der Philologie zum Wertewandel und zu Perspektivverschiebungen geführt hat. Angefangen mit dem interpretative turn mit seiner Vorstellung von Kultur als Text, über den performative, rethorical, postcolonial, spacial turn, bis zum iconical und social turn – die einzelnen Paradigmenwechsel geben den Philologen die Möglichkeit, das Reflexionsfeld und eigene Forschungsmethoden zu überdenken und zu erweitern.

In der Kulturwissenschaft hat der Begriff Translation einen besonderen Platz. Heutzutage wird dieser Terminus nicht nur auf die sprachliche (interlinguale) Translation begrenzt, sondern er umfasst auch „translationsähnliche“ Erscheinungen (z.B. die intersemiotische Übersetzung), und – in metaphorischer Bedeutung – all die Formen von interkulturellen Kontakten sowie zahlreiche anthropologische, philosophische und mediale Prozesse und Handlungen. Eine so verstandene Translation hat in der Kulturwissenschaft den translation turn aktiviert, der auch Philologen für solche Erscheinungen sensibilisiert hat, wie der translatorische Status der Kultur, Abkehr von festen Identitäten, Strategien der Repräsentation und Konstruktion des Fremden.

Die Tagungssprache waren Deutsch, Englisch und Polnisch.

Bildgalerie

Referenten und Titel der Referate

 

Im Rahmen der Konferenz wurden folgende Fragen besprochen:

  • Wo ist die Translation (und Translationswissenschaft) im Diskurs der gegenwärtigen Geisteswissenschaften verortet?
  • Inwieweit unterliegt die Translation – die zugleich der Ausgangspunkt des translation turn ist – den Regeln der anderen turns?
  • Wie kann man die Wirkung des cultural turn an konkreten Beispielen zeigen (Übersetzungen von literarischen und Gebrauchstexten)?
  • Wie kann man den methodologischen Ertrag der cultural turns in der Übersetzungsdidaktik verwerten?
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Data publikacji: ndz., 26.06.2016 r., 20:44

Polnische Emigrationsliteratur in Berlin und Stockholm nach 1980

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Polnische Emigrationsliteratur in Berlin und Stockholm nach 1980

Die wissenschaftliche Konferenz mit dem Titel „Polnische Emigrationsliteratur in Berlin und Stockholm nach 1980“ fand am 15. und 16.01.2011 an der Philologischen Fakultät der UG statt. Elf Wissenschaftler aus solchen wissenschaftlichen Zentren wie Poznan, Slupsk, Gdansk in Polen, Leipzig und Berlin in Deutschland oder Stockholm und Lund in Schweden haben ihre Referate vorgestellt. Die Themen der Vorträge waren nicht nur theoretisch (etwa zum Problem der Definition des Emigrationsbegriffs bei Prof. Ewa Teodorowicz-Hellman), sondern auch allgemein. Zum Beispiel betrafen sie die beidseitige Rezeption der polnischen und deutschen Schriftsteller (Prof. Marion Brandt), den Wandel des Verhältnisses von Schriftstellern zur Geschichte und Politik nach 1989 (Prof. Hans-Christian Trepte), die Identität der Schriftsteller in der Emigration (Dr. Małgorzata Zduniak-Wiktorowicz), das Bild Berlins in der Emigrationsliteratur (Dr. Joanna Flinik) oder die polnischen literarischen Kreise in Berlin (Aleksandra Wrona). Zahlreiche Referate betrafen das Werk bestimmter Schriftsteller und Publizisten, die in Berlin wohnen (Prof. Hieronim Chojnacki, Prof. Brigitta Helbig-Mischewski, Dr. Dorota Tubielewicz-Mattsson, Dr. Janina Gesche). Eine Art Ergänzung oder Erweiterung der Überlegungen bildete der Vortrag über das polnische Theater in Berlin (Dr. Eliza Szymańska). Da die Referenten unterschiedliche Philologien vertraten (Germanisten aus Polen und Deutschland, Skandinavisten aus Polen, Slawisten aus Deutschland und Schweden), spiegelte es sich in spannenden und fruchtbaren Diskussionen wider, die jedes Referat begleitet haben. Der weitere Programmpunkt war der Autorentreff mit Iwona Mickiewicz und Brigitta Helbig-Mischewski, den Emigrationsschriftstellerinnen aus Berlin. Das Treffen fand in der Wojewodzka und Miejska Biblioteka Publiczna in Gdansk (Wojewodschafts- und Stadt-Bibliothek) in der ul. Mariacka statt. Außer der Präsentation der Werke der beiden Schriftstellerinnen hat das Treffen die Form einer Diskussion über die nationale Identität der Emigrationsschriftsteller angenommen. Für Mai 2012 ist eine weitere Konferenz am Institut für Slawistik der Universität Stockholm geplant.
Organisatoren: Abteilung für Deutsche Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts am Institut für Germanistik an der UG sowie das Institut für Slawistik an der Universität Stockholm.

Bericht von Dr. Eliza Szymańska

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Data publikacji: ndz., 26.06.2016 r., 20:12